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  Ästhetik

Lidstraffung

Neben den medizinischen Gründen sich einer Lidstraffung zu unterziehen spielt natürlich der kosmetische Aspekt eine grosse Rolle. Überschüssige Lidhaut oder "Schlupflider" können bereits in geringer Ausprägung als störend empfunden werden und zur Beeinträchtigung des subjektiven Wohlbefindens führen.

Therapie

Durch eine Operation, der sogenannten "Blepharoplastik" kann die Lidhaut wieder gestrafft werden. Die Operation erfolgt in örtlicher Betäubung, wobei ein Lokalanästhetikum unter die Lidhaut gespritzt wird. Üblicherweise erfolgt die Operation aus Gründen der Symmetrie auf beiden Seiten und dauert etwa vierzig Minuten.

Operation mit dem Co2 Laser: Hier erfolgt der Hautschnitt und die Präparation mit einem Laserstrahl anstelle eines Skalpelles. Um die Operationsnarbe zu verbergen, wird der Schnitt in einer vorhandenen Hautfalte gesetzt. Anschliessend wird die überschüssige Lidhaut und - je nach Notwendigkeit - auch etwas Fett- und Muskelgewebe entfernt. Durch die Laserenergie kommt es zu zwei simultan ablaufenden Effekten: Einerseits durchtrennt und schneidet der Laser das Gewebe, andererseits werden durch die Laserenergie die durchtrennten Gefäße jedoch sofort wieder verödet. Somit kann der Schnitt "unblutig" erfolgen, und die postoperative Hämatombildung wird minimiert. Besonders bei Patienten die voroperiert wurden oder unter gerinnungshemmender Therapie stehen ist die Laseroperation von Vorteil. In jedem Fall ist der Patient nach der Laseroperation wesentlich rascher wieder optisch "gesellschaftsfähig" und das angestrebte Ergebnis wird schneller erreicht als nach der herkömmlichen OP Methode.

Nachbehandlung

Am ersten oder zweiten postoperativen Tag erfolgt eine Wundkontrolle, die Nähte werden nach etwa 8 Tagen entfernt. Um die Narbenbildung zu optimieren bekommen sie im Anschluß spezielle Salben verschrieben, mit denen die Narbe 2x am Tag leicht massiert werden sollte. Nach etwa 3 Wochen erfolgt eine abschließende Kontrolle.

Risiken und Komplikationen

Die häufigsten "Komplikationen" sind Hämatomverfärbung und Schwellung, wobei deren Ausmaß interindividuell verschieden und von der OP Methode abhängig ist. Alle blutgerinnungshemmenden Medikamente wie z.B. Aspirin, Thrombo ASS oder Marcoumar und Sintrom sollten circa eine Woche vor der Operation pausiert werden. Sie können etwa zwei Tage nach der Operation aber wie gewohnt weiter eingenommen werden.